Gleichgewicht verlagern, Beschweren und Entlasten, im Spiel mit
Bällen z.B. Balancieren, Gehen – alltägliche Bewegungsabläufe
mit vollster Aufmerksamkeit erleben. Gora nannte dies „spüren“.
So wird direktes Erkennen von Fehlhaltungen und Verspannungen
möglich.
Wesentlich
ist die Wahrnehmung ohne den Z w a n g zur Veränderung und
„Richtigkeit“ - es geht um Akzeptanz der Unvollkommenheit
und zu erleben, dass Stehen oder Gehen keine Anstrengung bedeuten
muß, sondern Ergebnis einer Bereitschaft dazu ist - eines
inneren Belebtseins.
Im ständigen Wechselspiel von Anspannung und Entspannung
kommen wir zum Erleben eines harmonischen Spannungstonus.
Störungen
des Lebensrhythmus, z.B. Stress, der durch Überspannung hervorgerufen
wird und Apathie wie Antriebslosigkeit zur Folge haben kann, lassen
sich im Prozess des spürenden Wahrnehmens nach und nach auflösen.
Die
erspürte Bewegung weckt Lebensfreude und Lebenslust und ein
lebendiges
InSichRuhen.
Aber auch Wachheit, der jeweiligen Lebensanforderung direkt gewachsen
zu sein.
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