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Rückblick auf das Fest zu Goras 125. Geburtstag.


Goras 125. Geburtstag – Festakt am 5. Mai 2018 Dankeschön an alle Gäste, die kamen!

Jede brachte eine Blume – das wurde ein prächtiger, duftender Geburtstagsstrauß. Sibylles Rede stimmte uns in Goras Leben zwischen 1893 und 1989 ein.
Eigene Erinnerungen wurden allmählich geweckt.
Prosecco, Kaffee, Tee und Kuchen vom Feinsten versetzten uns in Festlaune. Wiedersehensfreude unter „Mitschülerinnen“ kam auf und die Gespräche sprudelten. Alle schwirrten durch den Bewegungsraum am Lietzensee, der dankenswerter Weise von Leonore und Thomas zur Verfügung gestellt wurde.

Eine Gorastunde von 1950, die einst die Gora- und Gindlerschülerin, Felizitas Voigt zu Papier gebracht hat, wurde von mir vorgelesen. An diesem Beispiel wird deutlich, wie Gora beständig bei ihren Themen und in ihren Aussagen gewesen ist.
Die Gelegenheit in einem Moment des Schweigens sich an die eigene und persönliche Zeit mit Gora zu erinnern, wurde geschaffen.

Christiane führte uns in die Ahnengalerie der Bewegungslehrerinnen –und therapeutinnen an Hand eines Stammbaums und einer Reihe von Portraits ein. Eine Aufforderung, sich für die Geschichte und Entwicklung der Körperarbeit zu interessieren.

Die Erfahrung mit und bei Gora gewesen zu sein, wurde im spontanen und lebendigen Erzählen im Kreis zur Freude aller; hier seien einige erwähnt: Die Reise mit Gora nach Frankreich von Leonore tauchte auf. Eine erste Stunde bei Gora in der Nassauischen Strasse fand Erwähnung. Goras Aufforderung an Thomas, eine Amarylles zu betrachten mit dem Hinweis von ihr: „So können wir werden!“
Das besondere Interesse Goras an den Kinderstunden erinnert uns an die Pädagogin, die sie war; mit Herz, Kopf und Hand.
Jacqueline sprach von einem Strauss Rosen, der am letzten Tag unserer Ausbildungszeit da war und von Gora „gesegnet“ wurde.

Es wurde von Sibylle an Michel erinnert, der im Januar 2018 verstarb.

Abgerundet wurde der Festakt mit einer Lesung von Thomas, zwei kurze Geschichten Kafkas zum Thema, wie schnell ein Leben vorüber geht.

Ein gemeinsamer griechischer Kreistanz läutete das Ende der Veranstaltung ein und das anschließende Aufräumen war dank der Unterstützung von Lucia ein Leichtes.

In drei Stunden durchlebten wir diesen kleinen, gut organisierten Festakt, der wahrlich stimmungsvoll, heiter, besinnlich und lebendig war. Dass die Idee, den Blumenstrauß zu Goras Gedenkstätte zu bringen von Martina Wiehl aufgenommen wurde, darüber freuen wir uns sehr.

Es war schön, dass wir uns und ebenso Gora und Michel wieder begegnet sind und grüsse herzlich hiermit im Namen des gesamten Vorstands.
Petra Möhrke

Zum Tod von Michel Benjamin

Michel Benjamin, Gründer und langjähriger Leiter
der Schule für Atem, Stimme und Bewegung, später Goralewski Institut,
ist am 19.01.2018 nach langer, schwerer Krankheit in Pitray in Frankreich
friedlich eingeschlafen.

Die Beisetzung hat am 23. Januar im Kreis der Familie, Freunde und Nachbarn
auf dem Friedhof von Pessac sur Dordogne stattgefunden.

Michel Benjamin war ein enger Schüler und später der Nachfolger
von Frieda Goralewski.
Er hat die Ausbildung zur Lehrerin / zum Lehrer für Atem, Stimme und Bewegung
ins Leben gerufen.
Damit hat er einen Raum geschaffen, der vielen Menschen ermöglicht hat,
sich vertieft mit der Körperarbeit nach Frieda Goralewski auseinander zu setzen.

Dankbar erinnern wir uns an ihn.

Erinnerung an Michel Benjamin von Susanne van Kimmenade

“Auch ohne Wort bleiben wir uns nah” schrieb mir Michel im letzten Frühjahr als er doch noch sprechen konnte und mich seine Worte in so fern überraschten. Doch er hatte Recht in vielerlei Hinsicht.

Was ich Michel zu verdanken habe, war nicht in Worten vermittelt. Seine Arbeit war auch kein Tun, zumindest nicht im üblichen Sinn.

Michel hatte mich Mitte der Neunziger, als Operationen und Heilpraktiken keine Erfolge gezeigt hatten, mich von meinem Rückenleiden zu heilen, aus dem Liegen vom Krankenlager wieder in die Bewegung und ins Laufen begleitet. Jahre später sagte er einmal, dass er damals gar nicht gewusst hatte was zu tun.

Genau das war das zutiefst Heilende, was niemand anders vermocht hatte, ohne Plan und Erwartungen einfach da zu sein und dem Lebendigen zu lauschen und von ihm geleitet sich in die Bewegung zu tasten, ohne Druck, Belehren oder Korrigieren der Natur vertrauend, dem was sich entfalten will seine Zeit zu lassen.

Das war, was er mich gelehrt hat “auch ohne Worte“ durch seine Weise ganz da zu sein, offen für das Lebendige.

Später als wir eine Phase gemeinsam arbeiteten, erschien er mir als Lehrer oft zu gleichgültig den Entwicklungen seinen Schülern gegenüber. Erst mit den Jahren der eigenen Versuche zu unterrichten, habe ich begonnen das einst als mangelndes Engagement kritisierte auch als Grösse zu begreifen. Der Lehrer Michel, der sich nicht einmischt, nicht korrigiert und nicht antreibt auch nicht im Leisesten, ermöglichte das eigene Entdecken, das nach innen Horchen und Lernen, das sich Enfalten des Natur in ihrer Zeit. Welch ein Respekt und welch ein Vertrauen dem Leben gegeüber! Und auch sich als Lehrer nicht so wichtig zu nehmen, es bleibt den Einzelnen überlassen, was sie mit sich anfangen. Es ist ihre Verantwortung und Freiheit.

Und dieses Sich nicht Einmischen geht zusammen mit der Annahme auch der ganzen Vielfalt der eigenen Verfassungen als Unterrichtender; für Michel war es in Ordnung, auch auf dem Schwebebalken kurz einmal in den Schlaf abzutauchen.

Ja, das die Dinge in Ordnung sind, dass es eine grössere Ordnung gibt, das war die heilsame Botschaft seiner Art zu unterrichten. Und sicher nicht nur für mich sondern für viele waren die Jahre auf dem roten Teppich nicht nur bei Gora sondern auch bei Michel eine Zeit sich von Mutter Erde getragen und unterstützt zu erleben, eine Therapie ohne dass da jemand war der therapierte.

Bei seinem letzten Israelbesuch vor drei Jahren nach den ersten Krebsschüben war Michels grosser Wunsch, sich wieder ganz der Arbeit zu widmen. Er sprach mit Bedauern von den vielen Jahren in denen er meinte sie vernachlässigt zu haben und über die Bürde der Verwaltung und Organisation, von der er sich ja schon lange zurückziehen wollte.

Er traeumte davon, noch einmal die Arbeit an viele Menschen und an verschiedenen Orten der Welt weiter zu geben, zusammen mit seinem ältesten Sohn in Südamerika, hier in Israel, in Deutschland. Und er war schon damals voller Dankbarkeit gegenüber Inge, die während seiner Pflegebedürftigkeit so ganz für ihn da gewesen war. Seine Freude, dass beide seiner Söhne mit Leichtigkeit unterrichten konnten “Elias war ja sooft dabei” war deutlich heraus zu hören. Aber diesen Wunsch noch einmal zu lehren hegte er ohne Erwartungsdruck. In einem letzten Telefonat zu diesem Thema erwähnte er, dass es manchmal – wenn auch selten – selbst bei Gora vorkam dass kein Mensch in die Stunde kam und dass es sie überhaupt nicht trübte, weil es doch nicht darum ginge sondern darum selbst die Arbeit zu tun.

Michel hatte gewusst, dass das Leben mit dem Krebs wie er es nannte “kein leichte Kost” sein würde aber er war bereit daran zu wachsen. Der über Jahrzehnte gehende Konflikt mit dem Schloss als Segen und Fluch auf der einen Seite und der wachsenden Sehnsucht, sich wieder ganz der “Arbeit” zu widmen, hat sich über den Weg der Krankheit gelöst. Seine Sehnsucht hat sich erfüllt. nicht äusserlich betrachtet, nicht etwa die Arbeit mit anderen zu machen, sondern viel mehr als das, sie selbst zu tun, ausschliesslich sie zu werden.

Denn ist die Arbeit in ihrem Wesen etwas anderes als grosse Offenheit für das Leben, das Interesse am Kleinsten, Staunen und Dankbarkeit für das, was sich uns schenkt? In völliger Annahme dessen zu sein, was ist, nichts anderes mehr zu wollen, das ist doch den Frieden finden.

Ich war sehr gerührt und glücklich über Eure Mitteilung, dass Michel friedlich gestorben ist, dass er dorthin gekommen, ganz bei sich angekommen ist.

Welch ein Trost und welch Ermutigung davon ausgehen! So empfinde ich es zumindest. Es ist genug ein Mensch zu sein mit Schwächen und Konflikten, das Leben findet seinen Weg, wenn es nur genug echtes Interesse und Vertrauen in uns gibt, dann füllen Liebe und Dankbarkeit am Ende allen Raum.

Wenn ich mich an Michel erinnere, er mir genwaertig ist, dann sind da nicht in erster Linie Worte oder besondere Ereignisse, die ich erinnere.

Vielmehr sehe ich seine schönen Hände vor mir, wie sie eine Buchseite umblättern, einen Gegenstand aufnehmen oder sich unter einen Kopf legen, so lauschend und spürend in jeder Faser so wie auch seine Füsse, wenn sie den Boden tasten oder wie sein ganzer Rücken atmet.

Und dann spüre ich in meinen Händen, Füssen, Augen, es hier und da in meinem Leib erwachen. Es ist gerade so als könnte ich etwas von Michels Weise in der Welt zu sein von innen erspüren und ihn so erinnern und lebendig sein lassen für mich und für andere. Und vielleicht wirkt Michel so an vielen Orten dieser Welt weiter, anders, einfacher und direkter als sich die Arbeit in Kursen hätte organisieren lassen.

Danke Michel! In Deinem Mensch Sein warst Du ein grosser Lehrer für mich.

Ich schliesse mich Axels Wunsch für dich an: Eine wunderbare Reise!

Erinnerung an Michel Benjamin von Gabriella Crispino

Was für eine traurige Nachricht an diesen Sonntagmorgen.

Wie tröstlich darin die Worte: ‘friedlich eingeschlafen’ und ‘freute sich bis zuletzt über die kleinen Dinge des Lebens in voller Dankbarkeit’.

Wie traurig diese Abschiede sind; und wie erinnernd an die Zeit, die wir mit Michel verbracht haben – in Aufmerksamkeit, Konzentration und wunderschönen Bildern.

Mich hat immer sehr beeindruckt, mit welchen Bildern Michel in Berührung setzte. Wie sie mein Inneres bereicherten und lebendig machten für die Möglichkeiten des Ausdrucks. Es waren nicht nur die zu imaginierenden Bilder, sondern auch das gemeinsame Betrachten von Bildern, die er mitbrachte. Sehr eindrücklich erinnere ich seine Gelassenheit, sein Wahrnehmen und Atmen und Sprechen in der Betrachtung. Diese Anmutung begleitet mich bis heute.
Ich war damals 25 Jahre alt. Ein Wunder, dass ich so früh den Weg zu Gora und Michel fand. Ich kam aus München und ließ nicht nur Jahre des Leistungssports hinter mir.

Ich erinnere, wie er mit uns den Morgen und das Training begann. Er strich in seiner eigenen Weise die Arme in die Hände aus. Es war ein Ritual und jeden Tag neu im Gleichen. Immer wieder neu dieses ‘Haus’ begrüßen.

Ich erinnere, dass Michel uns Menschen in Indien zeigte, wie sie sich im Ganges waschen; er zeigte uns, und das war wirklich ein Anliegen, dass wir nicht Gymnastik bräuchten. Wollten wir doch nur alle Tätigkeiten des Tages begreifen und mit uns verbinden. Seine Ansätze aus dem Yoga waren mir auf der Suche nach der Lösung von Formen eine Brücke. Was, wenn der Tag im Arbeitsalltag träge wird? Die Bewegungsmöglichkeiten immer weniger impulsiv?

Wie nahe nun durch seinen Abschied unser gemeinsames Forschen von Körper und Stimme und ‘im Moment sein’ rückt. Ich spüre, wie ich auf diesen, seinen Schultern weiter gehe, was mein Anliegen und auch Bestimmung ist. An der Reihe jetzt! Bewusst, sicht- und spürbar, mir will scheinen, verantwortlich diese Geschichte fortzuführen.
Verrückterweise beschäftigte mich das bereits die zurückliegenden Wochen.
Vielleicht weil wir eine immer klarere Vorstellung unserer digitalisierten, smarten Zukunft bekommen.
Ich im Besonderen, weil mein Sohn ‘Künstliche Intelligenz’ studiert und mich das anfangs sehr beunruhigte. Was für Tätigkeiten am Tage erwarten uns, wie können wir sie mit uns verbinden? Welche müssen wir schlicht und ergreifend ändern, damit sie uns nicht schmerzen? Immerhin waschen wir uns immer noch am Morgen mit unseren Händen.

Sind das nicht dieselben Fragen, wie die in der heraufziehenden Industrialisierung, als Elsa Gindler mit den ArbeiterInnen zu arbeiten anfing und dann Gora?

So individuell gerade wir suchen, so wichtig sind nun Netzwerke, in denen wir zusammenkommen und uns im Erinnern austauschen und stärken. Es gibt eine Menge in Zukunft zu tun. Wahrscheinlich war es immer so. Immer vor dem Neuen. Elsa Gindler und Gora darin doch revolutionär.

Was mir Mut macht, ist der Kontakt mit meinen Schauspielstudenten, die das alles sehr wohl bemerken und so wie wir damals, andere Wege gehen und weiter in Richtung ‘Was ist ein Mensch’?

Mitgliederversammlung am 02.12.2017

Auf der Mitgliederversammlung am 02.12.2017 wurden
Leonore Quest und Thomas Niering zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Beide haben über viele Jahre die Goralewski Gesellschaft aufgebaut und geprägt. Beide setzen sich mit neuen Strömungen der Körpertherapien auseinander und entwickeln die Arbeit nach Frieda Goralewski weiter. Wir rechnen es uns als Ehre an, dass sie Mitglieder in der Gesellschaft sind.

Unsere Schatzmeisterin Irene Gagel (auf dem Foto rechts) ist zurückgetreten. Wir danken für die geleistete Arbeit. Neue Schatzmeisterin ist Christiane Hets (auf dem Foto links). Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

GoraStunden im Originalton auf CD.

Ab Dezember 2015 sind 4 CDs mit Originalaufzeichnungen von Frieda Goralewskis Unterrichtsstunden aus der Zeit von 1979 – 1986 erhältlich.

Es handelt sich um Aufzeichnungen von Laienstunden und um einen Mitschnitt aus dem Unterricht von einer der beiden ersten Ausbildungsklassen, die von 1983 – 1986 stattgefunden hat. Bitte klicken Sie auf eine der Überschriften, damit sich die Inhaltsangabe öffnet oder schließt.

CD 1: „Lehrer sein“. Frieda Goralewski, Unterrichtseinheit in der Ausbildung, März 1986. 15 Euro/Mitglieder 12 Euro
Kurze Inhaltsangabe – bitte klicken!

Gora führt über das Suchen der Körpermitte zum „Ich-Sein“ mit der Fragestellung: „Wie ist es, Lehrerin/Lehrer für Atem- Stimme- und Bewegung zu sein?“Von der Natur unter unseren Füßen. Entdeckung der eigenen Mitte. Rückwärts-, Vorwärts-, Seitwärtsgehen. „Freie Haltung – was bedeutet das für mein Ich-Sein?“Freude über den Frühling. „Was geschieht in der Erde?“ Mitspüren.

Lehrer sein: Sich auf sich besinnen. Was vereint die Gruppe? Die Erwartung der Gruppe gibt mir die Kraft.

CD 2(Teil A und B): „Die Türen, Verbindungen“, Frieda Goralewski, Laienstunde, November 1986. 20 Euro/Mitglieder 15 Euro
Kurze Inhaltsangabe – bitte klicken!

CD A: Zu Beginn wird von einer Teilnehmerin ein selbstverfasster Text vorgelesen. Gora führt mit dem Thema: „Der Körper und seine Räume“ durch die Stunde.Der Körper als Raum mit „all seinen Türen“ (Gelenken). Aufstehen, Gehen, Sitzen. Geräte: Schwebestange, dickes Seil, kleine Fußbank, Hocker. „Wie komme ich in den Körper hinein?“ Der Fuß auf dem Seil. Auf dem Hocker sitzen. Becken, vom Becken in die Beine spüren. Sich setzen und wieder aufstehen. Ein schwingender Körper werden. Die Kräfte der Erde.CD B: Die Kräfte der Erde im Gehen. Füße, Unterschenkel, Knie. Geräte: Sandsäckchen, Seil, Bälle, Hocker, Schwebestange. Sandsäckchen auf dem Kopf. Gehen. Sitzen auf dem Hocker, der Bauch. Gehen auf dem Seil. Im Liegen ruhen. Ball spielen mit zwei Tennisbällen, dann mit Gummiball. Aufsteigen auf die Schwebestange, wo sind die Lendenwirbel?

Was sind die Kräfte der Erde?

Mit geschlossenen Augen auf dem Hocker sitzen. Becken, Fußgelenke, Füße. Gehen und Sitzen im Wechsel.

CD 3(Teil A und B): „Der Bauch“, Frieda Goralewski, Laienstunde,November 1986. 20 Euro/Mitglieder 15 Euro
Kurze Inhaltsangabe – bitte klicken!
Kurze Inhaltsangabe:
CD A: Gora führt mit dem Thema: „Der Bauch als Raum, der Bauch in jeder Bewegung“ durch die Stunde.Den Bauch erspüren: Bauchdecke, seitliche Rumpfmuskeln, Rücken. Bauchmuskeln einziehen und loslassen. Krabbeln. Aufstehen und wieder auf die Hände und die Knie.
Geräte: Großer Hocker, kleines Fußbänkchen, Schwebestange, zwei Tennisbälle, zwei Sandsäcke.Mit zwei Tennisbällen spielen. Fußbänkchen – draufsteigen, drüber steigen. Schwebestange – aufsteigen, absteigen. Schneidersitz – der Bauch. Drehen auf der Schwebestange.CD B: Wie sitzt der Bauch in meinem Körper? Ball spielen, zu zweit, zu dritt. Was macht der Bauch? Das Drehen oben auf der Schwebestange. Die Brustbeinspitze.Krabbeln und was macht mein Bauch? Liegen – Dehnen. Der Bauch als Raum. Aufstehen, durchs Zimmer laufen.

Auf den Hocker, auf die Stange steigen. Drehen auf der Stange – wie ist mein Bauch beteiligt?

CD 4: Laienstunde, Frieda Goralewski, August 1979. 15 Euro/ Mitglieder 12 Euro
Kurze Inhaltsangabe – bitte klicken!
Kurze Inhaltsangabe:
Gora führt zum Thema Verbindung von Schultergelenken – Wirbelsäule – Becken – Fußgelenken durch die Stunde.Im Gehen – die Verbindung zwischen Schultergelenken und Fußgelenken. Geräte: Keulen, Fußbänkchen, Band, Bali. Wirbelbeugen auf den Keulen. Mit dem Bali dehnen. Immer wieder die Verbindung von den Schultergelenken über die Schulterblätter über die Wirbelsäule in Becken und Beine suchen.In der Hocke im Wechsel ein Bein nach vorne strecken. Im Liegen das Becken nach oben gleiten lassen.Im Kreis, an den Händen angefasst, gemeinsam in die Hocke fallen. Auf dem Hocker sitzen, aufstehen, die Hüftgelenke.Hände mit langen Armen an die Wand, sich bis zur Waagerechten beugen, die Wirbelsäule bewegen.

Alle CDs sind zu bestellen bei Sibylle Köhler, Livländische Str. 22, 10715 Berlin.
Mail: sib.koehler@gmx.de
Tel.: 030/ 854 66 03

Unkostenbeitrag:
1 CD – 15,00 Euro.
2 CDs von einer Stunde, CD A und CD B, insgesamt 20,00 Euro.

Mitglieder der Goralewski-Gesellschaft bezahlen 12,00 Euro für 1 CD.
Für 2 CDs von einer Stunde, CD A und CD B, 15,00 Euro.

Jeweils zuzüglich Porto.
Wir bitten um Überweisung auf das Konto der Goralewski-Gesellschaft.

Goralewski-Gesellschaft Berliner Volksbank
BLZ 100 900 00
Konto Nr.: 5333 41 14 09
IBAN: DE14 1009 0000 5333 4114 09

Nach Eingang der Zahlung, senden wir Ihnen die bestellten CDs zu.

Wir weisen darauf hin, dass in der vorliegenden digitalen Bearbeitung der jahrzehntealten Kassetten gelegentlich auftretende Nebengeräusche, teilweise auch Laufgeräusche des Aufnahmegerätes, nicht herausgefiltert werden konnten. Die Stimme von Gora/Frieda Goralewski ist aber sehr gut zu verstehen. Wir bitten um Verständnis.

Radiobeitrag über Frieda Goralewski

Am 15.03.2016 gab es im Bayrischen Rundfunk in der Sendung “Notizbuch” einen Beitrag von Frau Beheim-Schwarzbach über Frieda Goralewski.
Der folgende Link führt zum Online Artikel der Sendung:http://br.de/s/2CZ54Bb
Den Mitschnitt der Sendung können Sie hier hören.

Bibliothek der Goralewski-Gesellschaft

Die Bibliothek der Goralewski-Gesellschaft ist ab Mai bei Petra Möhrke. Wer etwas ausleihen möchte, setzte sich bitte per Email mit ihr in Verbindung. petra.moehrke@web.de Wir erheben eine Pfandgebühr von 5,00 Euro pro Ausleihe.

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Neuerwerbungen und Spenden
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Arps-Aubert, Edith v.: „Das Arbeitskonzept von Elsa Gindler“, 2013, Verlag Dr. Kovac, Hamburg, ISBN 978-3-8300-5233-3BabyCare, Das Vorsorgeprogramm für eine gesunde Schwangerschaft, 2011, ISBN 978-3-00-035115-0Ludwig, Sophie: „Elsa Gindler – von ihrem Leben und Wirken“, bearb. von Marianne Haag, hrsg. Heinrich Jacoby/Elsa Gindler Stiftung, 2015, Verlag Books on Demand GmbH, NorderstedtSelver, Charlotte, 2 CDs „Vom Nacken zum ganzen Menschen“, Kurs St. Ulrich, 2001, Herstellung und Vertrieb: Wege der Entfaltung
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Bestand: August 2015
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Augustin, Rosemarie: „Spüren ist Leben“, Erinnerungen an Sophie Ludwig, 2007 Brünne Verlag Berlin, ISBN 978-3-9809848-7-4

Blaubuch AFA, 2011 – 2013
Brooks, Charles: „Erleben durch die Sinne“, Sensory Awareness – in der Bearbeitung von Charlotte Selver, Neuauflage 2005, Junfermann Verlag, Paderborn, ISBN 978-3-87387-173-1

Ehrenfried, Lily: „Atmen, Bewegen, Erkennen“, Copyright 1957 „Körperliche Erziehung zum seelischen Gleichgewicht“, Neuauflage 1986, erhältlich über die Goralewski-Gesellschaft

Ernst, Regina: Diplomarbeit am Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt Universität Berlin, „Energetische Aspekte von Stimme und Sprache in darstellender Kunst und Therapie“, Berlin 1997

Fotokopien: „Die Gymnastik des Berufsmenschen“ von Elsa Gindler, Auszüge aus Gymnastik, 1926, Dr. Med. L. Schmitt: „Das Hohelied vom Atem“, Dorn Verlag Grete Ullmann, München-Berlin, 3 Interviews mit Bonnie Bainbridge-Cohen (2 in engl. Sprache). Chinesische Atemlehre und Gymnastik, Stiefvater, 1962, Haug Verlag, Heidelberg. Übungsheft zur chinesischen Gymnastik, Hsiao, Stiefvater, 1981, Haug Verlag, Heidelberg

Gora, Dokumentation einer Ausbildungsklasse bei Frieda Goralewski”. Eve Rizk, Hrsg. Helga Braun, Sibylle Köhler, 2011, Norderstedt, edition winterwork

Goralewski-Gesellschaft: „Auf dem roten Teppich“,
Erinnerungen an Frieda Goralewski, hrsg. von der Goralewski-Gesellschaft, 2003

Haag, Marianne/Rohloff, Birgit (Hrsg.): „Arbeiten bei Elsa Ginder“, Notizen Elsa Gindlers und Berichte einer Teilnehmerin, 2006 Heinrich Jacoby/Elsa Gindler Stiftung. ISBN 3-00-019867-9

Haag, Marianne; CD: „Ich versuche, Ihnen eine Vision vom Menschen zu vermitteln, von seinen Möglichkeiten“. Vortrag zur Arbeit von Elsa Gindler, 2012, hrsg. Heinrich Jacoby/Elsa Gindler Stiftung, Berlin

Hengstenberg, Elfriede: „Entfaltungen“, Hrsg. Ute Strub, 2002, Mit Kindern wachsen Verlag, Emmendingen, ISBN 3-924195-07-2

Jacobs, Dore: „Die menschliche Bewegung“, 1977, Dore-Jacobs Berufskolleg, Kallmeyer´sche Verlagsbuchhandlung, Seelze-Velber, 1980, ISBN 3-7800-6038-8

Jacoby, Heinrich: „Musik, Gespräche – Versuche“, bearb. von Rudolf Weber, 2003, Hans Christians Verlag, Hamburg, ISBN 3-7672-1413-x

Jacoby, Heinrich: „Jenseits von „Begabt“ und „Unbegabt“, hrsg. von Sophie Ludwig, 2004, Hans Christians Verlag, Hamburg, ISBN 3-7672-1412-1

Kassette, Radiosendung zu Heinrich Jacoby 1990

Klinkenberg, Norbert: „Moshe Feldenkrais und Heinrich Jacoby – eine Begegnung“, 2002, Heinrich Jacoby/Elsa Gindler Stiftung, ISBN 3-00-009762-7

Klinkenberg, Norbert: „Achtsamkeit in der Körperpsychotherapie“, 2007, Verlag Klett-Cotta, ISBN 978-3-608-89040-2
Locked-in Syndrom, 3 Broschüren

Mecklenfeld, Dorothee: „Die Welt in den Ohren“, Lebensqualität mit Tinitus, 1999, Verlag modernes lernen, ISBN 3-8080-0427-4

Mecklenfeld, Dorothee: „Spürend leben lernen“, 1997, Verlag modernes lernen
Neubauer, Inken: Dissertation

Niering, Thomas: „Eine vergleichende Darstellung der Vorträge Elsa Gindlers von 1926 und 1931“, Goralewski-Gesellschaft, Schriftenreihe Heft 1, 2003, 2 Exemplare

Nixdorff, „Silke: Salutogenese und pränatale Psychologie“, 2009, Mattes Verlag, ISBN 978-3-86809-032-1

Pantke, Karl Heinz: „Locked in“,
1999, Mabuse Verlag GmbH, Fankfurt/Main, ISBN 3-933050-08-1

Rundbriefe der Jacoby/Gindler Stiftung

Schaarschuch, Alice: „Der atmende Mensch“, 1995, Turm Verlag, Bietigheim, ISBN 3-7999-0185-X

Stallmann, Gunter: „GORA, Begegnung mit einer schönen Seele“, 1992, Hrsg. Gunter Stallmann, Berlin

Stallmann, Gunter: „Lehrjahre eines Gora-Schülers“, 2002, Hrsg. Gunter Stallmann, Berlin

Video, Loczy, „Wo kleine Menschen groß werden“,
ein Film von Bernard Martino, 2000, Paris

Voigt, Felicitas: „Ich wünschte, ich könnte mich zu Tode oder lebendig schreiben“, ausgewählte Protokolle und Resümees an Elsa Gindler, 1949 – 1957

Weber, Rudolf: „Die Entfaltung des Menschen“

Zeitschrift „Atem“ seit 2013

Diese Bücherliste können Sie auch als PDF-Datei (15 KB) runterladen.

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Goralewski-Flyer

Der Goralewski-Flyer kann bei der Gesellschaft bestellt werden. Er ist eine grundsätzliche Darstellung der Arbeit und kann als Material verwendet und verteilt werden.

Flyer Goralewski

Flyer 2 Goralewski

ARCHIV – ÄLTERE BEITRÄGE

Workshop: Atem, Bewegung und Stimme

Am 05., 06.und 07. Mai 2017 lädt die Goralewski-Gesellschaft ganz herzlich zu folgendem Workshop ein:

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Workshop am 05., 06. und 07. Mai 2017: Atem, Bewegung und Stimme


Der Workshop war mit 16 Teilnehmenden gut besucht.

Stephanie Kraus hat mit viel Ruhe, genau und präzise in das Erspüren der eigenen Anatomie im Kraftfeld der Anziehungskraft geführt. Die Beziehung zum Boden wurde als Ressource erlebbar. Lösende und strukturierende Elemente waren in wohltuendem Wechsel.

Den Körper immer wieder als Raum wahrzunehmen, war eine wunderbare Vorbereitung für das Tönen und Singen der einfachen, aber tiefgründigen Lieder.

Von Anfang an waren die Töne harmonisch und das Singen heiter und unangestrengt. In immer neuen Varianten entfaltete sich ein spielerisches Miteinander im Ausprobieren von Haupt- und Nebenstimmen.

Es war ein erfülltes und erfüllendes Wochenende.

Vortrag vom 03.10.2016: Vom Wunder der Stimme mit Imke McMurtrie

Am 3.10.2016 hat Imke McMurtrie in der Goralewski-Gesellschaft davon berichtet, wie sich auf ihrem Weg “GoraArbeit” und Stimmbewusstsein
gegenseitig beeinflusst und bereichert haben.

Imke McMurtrie hatte nicht nur detailliertes anatomisches Wissen für uns aufbereitet, sie schilderte den Weg mit der Stimme als eine Lebensreise wie in einem alten Märchen. In berührenden Bildern wurden die Erfahrungen, Kämpfe und Erfolge lebendig.

Eine Reihe georgischer Lieder, gesungen von Imke McMurtrie gemeinsam mit Freundinnen, Freunden und Kolleginnen rundete das Ganze ab.

Zu unserer großen Freude sind Menschen in großer Zahl gekommen und ich denke, die Erwartungen an einen interessanten Vortrag wurden ganz und gar erfüllt. Es war ein reicher Abend mit einer wunderbar warmen Atmosphäre.

SOMMERFEST

Am 18.Juni 2016 fand das Sommerfest zum 25-jährigen Bestehen der Goralewski Gesellschaft im Bewegungsraum am Lietzensee statt.

Viele Menschen sind der Einladung gefolgt.
Einige Fotos wollen einen Eindruck
von den vielfältigen Begegnungen,
dem lebendigen Austausch,
und der Freude am Programm
vermitteln.

Ansprache zum Fest

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